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Fertiggerichte im Faktencheck: Ein Experte für Biotechnologie klärt auf!

Keine Zeit für die perfekte Ernährung?
Fertiggerichte im Faktencheck: Ein Experte für Biotechnologie klärt auf!

Wussten Sie schon?

  • Zwischen Arbeit, Alltag und Training bleibt für aufwendiges Kochen oft kaum Zeit.
  • Der zertifizierte Ernährungsberater und Fitnesstrainer Sebastijan Orlić zeigt, dass eine ausgewogene Ernährung nicht kompliziert sein muss.
  • Fertiggerichte müssen kein Tabu sein – entscheidend sind die Qualität der Zutaten und eine bewusste Auswahl.

„Die meisten Menschen brauchen weder eine perfekte Ernährung – was auch immer das bedeuten mag – noch zwei Stunden Training pro Tag oder eine zweistellige Anzahl verschiedener Nahrungsergänzungsmittel.“ So fasst der kroatische zertifizierte Ernährungsberater, Fitnesstrainer und Doktor der Ingenieurchemie im Bereich Biotechnologie Sebastijan Orlić zusammen.

Sobald wir akzeptieren, dass unser moderner Lebensstil nachweislich unserer Langlebigkeit entgegenwirkt, wird klar: Ganz ohne Einsatz geht es nicht! Gleichzeitig warnt Orlić davor, nach Perfektion zu streben, denn diese Erwartungshaltung ist eine der größten Fallen unserer Zeit. Machen Sie es sich also bequem und entdecken Sie einige alltagstaugliche Ernährungsgewohnheiten, die sich leicht umsetzen lassen und Ihnen helfen können, bewusster zu leben – ganz ohne schlechtes Gewissen, wenn es einmal ein Fertiggericht sein muss oder das Training ausfällt.

Und keine Sorge: Gerade beim Thema Ernährung können kleine Veränderungen oft einen großen Unterschied machen! 

Themenübersicht:

Ein Glas Wasser statt eines gesüßten Getränks

„Auch wenn unser Alltag heute hektischer ist als je zuvor, sind gesunde Gewohnheiten durchaus realistisch”, betont Orlić. Das eigentliche Problem sei nicht der Zeitmangel, sondern die Vorstellung, dass ein gesunder Lebensstil nur mit einer kompletten Neuorganisation des Alltags möglich sei. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Langfristige Erfolge entstehen durch kleine, nachhaltige Veränderungen, die mit der Zeit zur Gewohnheit werden.

„Regelmäßige, ausgewogene Mahlzeiten, ausreichend Schlaf, tägliche Bewegung sowie genügend Obst, Gemüse und proteinreiche Lebensmittel haben einen deutlich größeren Einfluss auf Gesundheit und Langlebigkeit als einzelne Nahrungsergänzungsmittel oder kurzlebige Ernährungstrends“, erklärt Orlić.

Langlebigkeit entsteht also nicht durch spektakuläre Entscheidungen, die wir einmal im Jahr treffen, sondern durch Hunderte kleiner Gewohnheiten, die wir Tag für Tag wiederholen. Ein paar tausend Schritte mehr, rechtzeitig ins Bett gehen, ein Glas Wasser statt eines gesüßten Getränks oder mehr Gemüse auf dem Teller mögen unscheinbar wirken – doch genau diese kleinen Entscheidungen summieren sich im Laufe der Jahre zu einem großen Unterschied.

Die häufigsten Ernährungsfehler im hektischen Alltag

Genau diese Grundlagen klingen oft einfach – und, wie Orlić selbst zugibt, manchmal sogar etwas langweilig. Die meisten Menschen wissen grundsätzlich, was sie für eine ausgewogene Ernährung tun sollten. Es wird erst dann schwierig, wenn Beruf, Familie und andere Verpflichtungen den Alltag bestimmen. Genau in solchen Momenten schleichen sich Ernährungsgewohnheiten ein, die gesunde Entscheidungen erschweren.

Ein guter Anfang ist es deshalb, die häufigsten Fehler zu kennen. Für Sebastijan Orlić stehen dabei vor allem zwei Punkte im Vordergrund.

  1. „Am häufigsten beobachten wir, dass Mahlzeiten aus Zeitmangel ausgelassen werden. Gleichzeitig werden zu wenige Proteine und Ballaststoffe aufgenommen, während Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke als Energiequelle dienen. Wer über längere Zeit nichts isst, greift am Abend oft zu großen Mengen stark verarbeiteter, besonders schmackhafter und kalorienreicher Lebensmittel. Genau dann fällt es deutlich schwerer, bewusste Ernährungsentscheidungen zu treffen“, erklärt Orlić.
  2. Ebenso wichtig sei eine gute Planung – viele unterschätzen, wie hilfreich es sein kann, Mahlzeiten vorzubereiten oder einige ausgewogene, praktische Optionen griffbereit zu haben. So lässt sich deutlich leichter vermeiden, aus Zeitmangel zu energiereichen, aber nährstoffarmen Lebensmitteln zu greifen.

Mit anderen Worten: Das Problem ist nicht, dass wir nicht jeden Tag ein perfektes Mittagessen kochen können. Problematisch wird es erst, wenn uns bei Zeitmangel keine gute Alternative zur Verfügung steht.

​​​​Warum Kohlenhydrate zu Unrecht verteufelt werden

Kaum eine Nährstoffgruppe wurde in den vergangenen Jahren so kontrovers diskutiert wie Kohlenhydrate. Für Orlić ist diese Entwicklung jedoch wenig sinnvoll.

„Wir leben in einer regelrechten Carb-Phobie, in der alle Kohlenhydrate über einen Kamm geschoren und pauschal als ungesund abgestempelt werden. Dabei sind Kohlenhydrate, auch wenn sie nicht essenziell sind, die wichtigste Energiequelle für Gehirn und Muskulatur. Wenn wir über hochwertige, möglichst wenig verarbeitete Kohlenhydrate sprechen, wie sie in Vollkornprodukten, Obst, Hülsenfrüchten oder Gemüse enthalten sind, dann sprechen wir gleichzeitig über wichtige Lieferanten von Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen“, erklärt Orlić.

Ein vollständiger Verzicht auf Kohlenhydrate kann deshalb zu weniger Energie, einer nachlassenden Konzentration und einer geringeren körperlichen Leistungsfähigkeit führen. Das eigentliche Problem seien nicht die Kohlenhydrate selbst, betont der Experte, sondern ein dauerhaft zu hoher Energieüberschuss bei gleichzeitig zu wenig Bewegung.

Fertiggerichte müssen nicht automatisch die schlechtere Wahl sein

Die Annahme, dass alles, was bereits verpackt oder verzehrfertig ist, automatisch ungesund sein muss, ist einer der größten Ernährungsmythen. Die Realität sieht heute jedoch differenzierter aus. „Entscheidend ist der Unterschied zwischen einer ausgewogen zusammengestellten Fertigmahlzeit und stark verarbeiteten Lebensmitteln, wie sie häufig in Fast-Food-Restaurants oder Bäckereien angeboten werden”, erklärt Orlić.

„Ganz gleich, ob es sich um ein schnelles oder bereits fertig zubereitetes Gericht handelt – wichtig ist, dass es den Körper mit allem versorgt, was er braucht: einer hochwertigen Proteinquelle, komplexen Kohlenhydraten in einer dem individuellen Bedarf angepassten Menge, ausreichend Ballaststoffen sowie moderaten Mengen an zugesetztem Zucker, Salz und gesättigten Fettsäuren“, betont Orlić.

In vielen Situationen kann eine ausgewogen zusammengestellte Fertigmahlzeit die deutlich bessere Wahl sein als das Auslassen einer Mahlzeit oder das Greifen zu Fast Food oder Backwaren. Eine ideale Ernährung lässt sich im hektischen Alltag nicht immer umsetzen. Gerade deshalb können praktische Lösungen mit einer ausgewogenen Nährstoffzusammensetzung einen wertvollen Beitrag leisten.

Woran erkennt man eine ausgewogene Fertigmahlzeit?

„Der erste Blick sollte immer auf die Nährwerttabelle und die Zutatenliste gehen”, empfiehlt Orlić. Je kürzer und je verständlicher die Zutatenliste ist, desto leichter lässt sich in der Regel die Qualität eines Produkts einschätzen.

„Ebenso wichtig ist es, zwischen Produkten ohne Zuckerzusatz und solchen, die große Mengen verschiedener Süßungsmittel oder zugesetzte Fruktose bzw. Fruktosesirup enthalten, zu unterscheiden. Darüber hinaus lohnt es sich, auf den Ballaststoffgehalt und die gesamte Nährstoffzusammensetzung zu achten und sich nicht nur auf die Werbeaussagen auf der Vorderseite der Verpackung zu verlassen“, betont Orlić.

Können Fruchtpürees auch für Erwachsene sinnvoll sein?

Gerade deshalb werden Snacks mit einfacher Rezeptur, ohne Zuckerzusatz und hohem Fruchtanteil auch bei Erwachsenen immer beliebter. Obwohl Fruchtpürees häufig ausschließlich mit Babynahrung in Verbindung gebracht werden, sieht Orlić durchaus ihren Platz in einer ausgewogenen Ernährung für Erwachsene.

„Wenn es sich tatsächlich um Produkte handelt, die ausschließlich aus Früchten bestehen und keinen Zuckerzusatz enthalten, können sie eine praktische Möglichkeit sein, den täglichen Obstverzehr zu ergänzen – insbesondere dann, wenn gerade kein frisches Obst verfügbar ist. Fruchtpürees können frisches Obst und Gemüse zwar nicht vollständig ersetzen, sind aber als Zwischenmahlzeit oder schnelle Energiequelle durchaus sinnvoll, etwa auf Reisen, vor körperlicher Aktivität oder immer dann, wenn es schnell und unkompliziert gehen muss“, erklärt Orlić.

Selbstverständlich kann ein Fruchtpüree den Verzehr von frischem, saisonalem Obst nicht ersetzen – und das soll es auch gar nicht. Im echten Alltag zwischen Beruf, Training, Reisen, Terminen, familiären Verpflichtungen und Momenten, in denen wir nur wenig Zeit zum Essen haben, macht Praktikabilität jedoch oft den entscheidenden Unterschied. Zwischen einer bewussten Wahl und dem schnellen Griff zur erstbesten Alternative.

Wenn die übrigen Mahlzeiten des Tages ausgewogen gestaltet sind und auf proteinreichen Lebensmitteln basieren, spricht nichts dagegen, an einzelnen Tagen auch zu solchen Produkten zu greifen. Tatsache ist, dass die meisten Menschen die empfohlene tägliche Menge an Obst und Gemüse nicht erreichen. Deshalb ist jede Möglichkeit, den Obst- und Gemüseverzehr im Alltag unkompliziert zu erhöhen, durchaus sinnvoll“, erklärt Orlić.

Praktische Lösungen für eine ausgewogene Ernährung

Mit genau diesem Gedanken haben wir von Bio-Fabrik die Nutrigold-Fruchtpürees entwickelt – für alle, die auch an stressigen Tagen nicht auf eine bewusste Ernährung verzichten möchten. Ohne Zuckerzusatz und mit sorgfältig ausgewählten Früchten bieten sie eine praktische Möglichkeit, den Alltag fruchtiger zu gestalten und den Obstverzehr ganz unkompliziert zu ergänzen.

Egal, ob „Apfel, Heidelbeeren & Banane“ oder „Apfel, Erdbeere, Himbeere & Rote Bete“ – die Nutrigold Fruchtpürees sind für alle gedacht, die eine schnelle, leckere und unkomplizierte Zwischenmahlzeit ohne unnötige Zusätze suchen. Für die Kleinsten stehen die Bio-Quetschies „Birne, Apfel, Heidelbeere & Hafer ” und „Apfel, Pfirsich, Erdbeere, Heidelbeere & Himbeere” bereit. Sie werden aus sorgfältig ausgewählten Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau hergestellt und begleiten Kinder vom ersten Löffel an.

Zwischen Beruf, Schule, Training, Reisen und einem vollen Terminkalender sind es oft die praktischen Lösungen, die den Unterschied machen. Genau dafür wurden unsere Nutrigold-Fruchtpürees entwickelt – damit bewusste Ernährung auch dann einfach bleibt, wenn der Alltag einmal schneller ist als geplant.

Warum sind Nutrigold-Fruchtpürees eine gute Wahl?

 

Gibt es eine Abkürzung zur Sommerfigur?

Falls Sie bisher der Meinung waren, es gäbe eine Abkürzung zu einer besseren Figur, eine Wunderdiät oder den perfekten Bikini-Body, müssen wir Sie leider enttäuschen. Oder vielleicht auch nicht – jedenfalls nicht auf die Art, die wir uns zwei Wochen vor dem Sommerurlaub wünschen würden.

Kurz vor dem Sommer stellen viele ihre Ernährung und ihr Trainingsprogramm von heute auf morgen um, um möglichst schnell in Form zu kommen. Orlić warnt jedoch davor, in wenigen Wochen ausgleichen zu wollen, was sich über Monate oder sogar Jahre entwickelt hat.

„Im Bereich Ernährung und Fitness ist es ein großer Fehler, mehrere Monate oder sogar Jahre ungünstiger Gewohnheiten innerhalb weniger Wochen oder ein bis zwei Monate ausgleichen zu wollen. Extreme Diäten und übermäßiges Training können zwar kurzfristig Erfolge bringen, führen jedoch nur selten zu nachhaltigen Gewohnheiten und langfristigen Ergebnissen“, erklärt Orlić.

Noch ernüchternder ist die Tatsache, dass nach restriktiven Diäten die alten Gewohnheiten häufig schon nach kurzer Zeit zurückkehren – manchmal sogar stärker als zuvor. Genau deshalb sollte das Ziel nicht nur darin bestehen, bis zum Sommer besser auszusehen, sondern den Kreislauf aus ständig neuen Vorsätzen, kurzfristiger Motivation und schnellem Aufgeben endlich zu durchbrechen.

„Ich empfehle ein moderates Kaloriendefizit (in der Regel bis zu 500 kcal pro Tag), eine ausreichend hohe Proteinzufuhr, regelmäßige Bewegung – insbesondere Krafttraining – sowie ausreichend Schlaf. Das Ziel sollte nicht sein, nur für den Sommer in Form zu kommen, sondern Gewohnheiten zu entwickeln, die auch danach Bestand haben“, fasst Orlić zusammen.

Warum „gut genug“ langfristig die bessere Strategie ist

Vielleicht ist die wichtigste Erkenntnis, dass Langlebigkeit, Gesundheit und das gute Gefühl im eigenen Körper nicht durch einen perfekt geplanten Montag entstehen, sondern durch viele kleine Entscheidungen, die wir auch an weniger perfekten Tagen immer wieder treffen.

Mal ist es ein Spaziergang statt einer weiteren Stunde im Sitzen. Mal ein Glas Wasser statt eines gesüßten Getränks. Mal eine Mahlzeit mit ausreichend Proteinen und Ballaststoffen. Und manchmal ist es einfach ein Fruchtpüree in der Tasche, wenn für alles andere keine Zeit bleibt.

Das klingt vielleicht weder spektakulär noch revolutionär, dafür ist es alltagstauglich. Und genau das ist oft der entscheidende Unterschied. Langfristig geht es nicht darum, alles perfekt zu machen, sondern am Ball zu bleiben. Oft ist „gut genug“ nämlich genau die Strategie, die funktioniert!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

 

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