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Viele Menschen glauben, dass es beim Trinken von Wasser keine besonderen Regeln gibt. Das traditionelle indische Medizinsystem Ayurveda bietet jedoch wertvolle Empfehlungen, wie Sie Ihren Körper und Geist mit einem einfachen Glas Wasser bewusst erfrischen können.
Wasser ist eine der wichtigsten Quellen für die Entstehung von Leben. Rund 80 % der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt und auch unser Körper besteht zu einem großen Teil daraus, nämlich zu etwa 90 %.
Mit etwas mehr Bewusstsein kann die Art und Weise, wie Sie Wasser trinken, bereits einen spürbaren Unterschied in Ihrem Alltag machen. Viele Menschen haben die Gewohnheit, während der Mahlzeiten Wasser oder andere Getränke zu sich zu nehmen. Zwar wird dadurch das Schlucken erleichtert, gleichzeitig können jedoch die Verdauungssäfte verdünnt werden, was deren Funktion beeinflusst und die Verdauung verlangsamt.

In der ayurvedischen Lehre wird auch das Trinken von sehr kaltem Wasser direkt nach dem Essen nicht empfohlen. Kalte Getränke können dazu führen, dass aufgenommene Fette langsamer verarbeitet werden, wodurch sich der Verdauungsprozess zusätzlich verzögert.
Aus all diesen Gründen lohnt es sich, die ayurvedischen Empfehlungen zum Wassertrinken näher kennenzulernen. Auf den ersten Blick mögen sie ungewohnt erscheinen, doch wenn man sie in den Alltag integriert, können sie zu einem bewussteren Umgang mit täglichen Routinen beitragen.
Ayurveda ist ein traditionelles indisches Medizinsystem. Der Begriff stammt aus dem Sanskrit und wird wörtlich als „Wissen vom Leben“ oder „Lehre der Langlebigkeit“ übersetzt. Im Folgenden finden Sie traditionelle ayurvedische Empfehlungen zum Wassertrinken. Diese können zu mehr Ausgeglichenheit und einem bewussteren Umgang mit Körper, Geist und Alltag beitragen.
Ähnlich wie beim Essen empfiehlt die Ayurveda-Lehre, auch Wasser im Sitzen zu trinken. Nehmen Sie kleine Schlucke, anstatt das ganze Glas auf einmal zu leeren. Trinken Sie einen Schluck, machen Sie eine kurze Pause, atmen Sie ruhig weiter und trinken Sie erst dann erneut. Wenn zu viel Wasser auf einmal aufgenommen wird, kann der Körper die Flüssigkeit weniger effizient verwerten, sodass ein großer Teil ungenutzt wieder ausgeschieden wird.
In der ayurvedischen Tradition wird lauwarmes Wasser bevorzugt. Sehr kaltes oder eisgekühltes Wasser gilt als ungünstig, da es die sogenannte „Verdauungswärme“ beeinflussen und die natürlichen Verdauungsprozesse verlangsamen kann.
Nach einer Mahlzeit empfiehlt es sich, lediglich einen kleinen Schluck Wasser zu sich zu nehmen. Laut Ayurveda kann zu viel Flüssigkeit während oder direkt nach dem Essen die natürlichen Verdauungsabläufe beeinträchtigen. Eine traditionelle Empfehlung lautet daher, den Magen zu etwa 50 % mit Nahrung, zu 25 % mit Flüssigkeit zu füllen und rund 25 % freien Raum für die Verdauungsprozesse zu lassen.

Durst ist ein natürlicher Impuls des Körpers, dem Sie bewusst nachgeben sollten. Er signalisiert, dass Ihr Organismus Flüssigkeit benötigt. Achten Sie daher auf dieses natürliche Bedürfnis und reagieren Sie entsprechend.
Jeder Mensch hat andere Bedürfnisse, die von Körpergröße, Ernährungsweise, Alltag und Lebensstil abhängen. Die oft genannte Empfehlung von acht Gläsern Wasser täglich lässt sich daher nicht pauschal auf alle übertragen. Wenn Sie auf Ihr Durstgefühl hören und über den Tag verteilt regelmäßig kleine Mengen trinken, finden Sie meist ganz automatisch die passende Balance.
Heller, strohfarbener Urin gilt allgemein als Zeichen einer ausreichenden Hydration, während eine dunklere Farbe darauf hinweisen kann, dass dem Körper Flüssigkeit fehlt. Auch trockene Lippen können ein Hinweis darauf sein, dass Ihr Körper mehr Wasser benötigt.
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