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Aufgrund ihres hohen Chlorophyllgehalts wird der Brennnessel häufig eine stimulierende und tonisierende Wirkung auf die Zellstruktur nachgesagt.
Die Brennnessel ist eine der besonders geschätzten und weit verbreiteten Heilpflanzen. In der traditionellen Volksmedizin wird sie auf vielfältige Weise genutzt: Verwendet werden Saft, Blätter, junge Triebe, Wurzeln und Samen. In der pharmazeutischen Industrie kommen vor allem die Blätter der Pflanze zum Einsatz!
Schon zur Zeit von Plinius und Horaz wurde sie verwendet, und auch Dioskurides erwähnte sie in seinen Aufzeichnungen im Zusammenhang mit Nierensteinen. Berichten zufolge nutzten sogar die Legionäre Cäsars die Brennnessel, um sich in kalten Regionen zu wärmen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Pflanze in verschiedenen Zusammenhängen eingesetzt, beispielsweise bei Gelenkbeschwerden, zur Wundpflege oder im Bereich der Haarpflege.
Die Brennnessel hat in der Volksmedizin vieler Länder eine feste Bedeutung. In Deutschland wurde beispielsweise Brennnesseltinktur traditionell bei Harnwegs- und Prostatabeschwerden verwendet, während in Rumänien Salben mit Brennnesselextrakt Teil traditioneller Anwendungen waren.

Die heilenden Eigenschaften der Brennnessel hängen eng mit ihrer Zusammensetzung zusammen. Ihre Blätter enthalten zahlreiche Vitamine, darunter K, B1, B2 und C, sowie Carotinoide und weitere wertvolle Pflanzenstoffe. Darüber hinaus enthält die Pflanze Alkaloide, Flavonoide, Chlorophyll, Pantothensäure, Ameisensäure sowie Mineralsalze von Eisen, Bor, Titan, Nickel, Kupfer und Mangan. Aufgrund dieser Zusammensetzung wird Brennnesseltinktur traditionell mit der Blutgerinnung, der Erhöhung des Hämoglobinspiegels und der Anzahl der roten Blutkörperchen sowie mit der Unterstützung des allgemeinen Zustands des Herz-Kreislauf-Systems in Verbindung gebracht.
Bei innerlicher Anwendung wird sie häufig mit der Anregung des Stoffwechsels und der Regulierung des Blutzuckerspiegels in Verbindung gebracht. Bei äußerlicher Anwendung unterstützt Chlorophyll die Hautregeneration, weshalb die Brennnessel traditionell auch bei Hautproblemen wie Wunden, Ekzemen, Verbrennungen oder Erfrierungen verwendet wurde.
Den in der Brennnessel enthaltenen Phytonziden werden zudem desinfizierende und deodorierende Eigenschaften zugeschrieben. Aufgrund des hohen Gehalts dieser Stoffe wurden Fleisch und Fisch früher in Brennnesselblätter gewickelt, um sie länger frisch zu halten. Auch im Zusammenhang mit entgiftenden und antioxidativen Eigenschaften wird die Brennnessel häufig erwähnt, etwa bei bestimmten Allergien, insbesondere solchen, die die Atemwege betreffen. Zudem enthält die Pflanze Glutamin, eine essentielle Aminosäure, die mit verschiedenen Funktionen im Körper in Verbindung steht.

Auch in der Haarpflege nimmt die Brennnessel einen besonderen Platz ein. Sie wird traditionell gegen Schuppen eingesetzt, kann die Kopfhaut beruhigen und dem Haar einen gesunden Glanz verleihen. Sie ist besonders bekannt im Zusammenhang mit der Haarpflege – sowohl äußerlich als Bestandteil von Haarprodukten als auch innerlich, etwa in Form von Brennnesseltee. Deshalb ist sie ein beliebter Bestandteil von Shampoos, Haarspülungen und Pflegekuren, während Brennnesseltee auch zum Spülen der Haare oder als Getränk verwendet wird.
Manchmal vergessen wir, dass viele Antworten auf gesundheitliche Fragen in der Natur zu finden sind. Die Natur bietet zahlreiche Möglichkeiten – wichtig ist nur, sich darüber zu informieren. Über die Brennnessel sagt man oft, dass sie zu den nützlichsten Pflanzen überhaupt gehört.
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