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Die italienische Küche ist weit mehr als nur Essen, sie ist ein Lebensgefühl. Auch unsere Kolleginnen aus der Bio-Fabrik schätzen diese Philosophie und verraten ihre liebsten Rezepte, die zum Dahinschmelzen sind!
Wussten Sie schon?
Viele würden sagen, dass Pasta mit Tomatensoße ihr absolutes Lieblingsgericht ist. Doch die italienische Küche hat weit mehr zu bieten als nur Geschmack... Sie erzählt Geschichten! Rezepte wurden nicht auf abgenutztem Papier weitergegeben, sondern im Kopf – von Generation zu Generation. Man erinnert sich an aufgeschlagene Knie, wenn das Spielen auf der Straße abrupt enden musste, weil das Mittagessen rief. An Stimmen, die aus den Fenstern hallten, an gemeinsames Lachen, lebhafte Gespräche und lange Tafeln voller Leben.
All das ist italienische Küche – eine echte Lebensphilosophie! Und ein Teil davon lebt auch in unserem kleinen Mikrokosmos bei der Bio-Fabrik weiter, vor allem, wenn man Gabrijela, Anamaria und Valentina fragt. Jede von ihnen hat ihre ganz eigene Verbindung zu dieser Küche, die mit ihren Aromen, Düften und ihrer Esskultur begeistert sowie mit ihrer einfachen, saisonalen Herangehensweise.
Die italienische Küche bedeutet nicht kompliziertes Kochen, sondern Respekt vor Zutaten und Emotionen, wie auch einer der bekanntesten italienischen Köche, Massimo Bottura, beschreibt. Der große Liebhaber der italienischen Küche, Jamie Oliver, ist überzeugt: „Sie sind bereits auf halbem Weg, wenn Sie gute Tomaten, hochwertiges Olivenöl und Pasta haben.”
Und Stanley Tucci, Autor und Moderator einer bekannten Serie über italienisches Essen, betont immer wieder: In der italienischen Küche geht es weniger um Rezepte und viel mehr um die Menschen...
Ganz einfach: unkomplizierte Rezepte, hochwertige Zutaten – und Genuss für alle! Mit der neuen Saison voller frischem Obst und Gemüse kehren auch die vertrauten Düfte zurück, die unsere Küchen immer wieder erfüllen.
Themenübersicht:
Gabrijela, die dafür sorgt, dass alles in unserem Webshop auf Deutsch genauso gut klingt wie im Original, fühlt sich auch in Italien bestens zu Hause – besonders, wenn es um die Küche geht. Ihre Dolce-Vita-Geschichte beginnt immer mit Amaretti!
„Ob gekauft oder selbst gemacht – sie haben einen ganz besonderen Platz in meinen Erinnerungen. Ein Teil meiner Familie lebt in Italien und jedes Mal, wenn sie uns besuchten, brachten sie kleine Pakete mit ihren typischen Süßigkeiten mit. So habe ich mich ganz spontan in Amaretti verliebt. Mit der Zeit habe ich fast alle Varianten probiert, aber am liebsten mag ich die mit Mandeln und Pistazien – ein bisschen klassisch, ein bisschen modern“, erzählt Gabrijela über die knusprigen Leckerbissen, die zu einem kleinen Familienritual geworden sind – ob zum Tee, zum Kaffee oder für eine kurze Pause.
Wenn es um herzhafte Gerichte geht, lässt Gabrijela Pizza und Pasta bewusst beiseite und entscheidet sich ganz klar für Risotto als ihr Lieblingsgericht!
„Meine Familie lebt in der Region Pavia, unweit von Mailand, die für den Reisanbau bekannt ist. Deshalb hat es bei uns nie an Reis gefehlt und daraus sind die unterschiedlichsten Risotto-Varianten entstanden. Für die Ungeduldigen gab es vor dem Hauptgericht immer Focaccia, die mit der Zeit zu einer kleinen Familientradition geworden ist – sogar zu unserem – Brot für Weihnachten.“

Wenn Sie auf der Suche nach dem perfekten Focaccia-Rezept sind, finden Sie es in unserer Rezeptsammlung:
„In meinem Zuhause war Italien schon immer mehr als nur Küche – vielmehr ein Teil unseres Alltags. Oft hörte man bei uns: ‚Andiamo, ragazzi – das Mittagessen ist fertig!‘ – natürlich begleitet von der typisch italienischen Gestik“, ergänzt Gabrijela.
Wenn Sie dachten, dass ein Gespräch über die italienische Küche ohne Klassiker und Favoriten wie Cacio e Pepe auskommt, dann haben Sie sich getäuscht. Dieses traditionelle Gericht hat Valentina auf unseren Menüs zum Leben erweckt! Sie ist nicht nur eine echte Kennerin der italienischen Küche, sondern auch ein unverzichtbarer Teil unseres Marketingteams. Die einfache, aber aromatische Pasta mit Käse und Pfeffer wurde für sie zu einem Wendepunkt auf ihrer kulinarischen Entdeckungsreise.
„Das war das erste Gericht, das ich bei meinem ersten Besuch in einem italienischen Restaurant bestellt habe. Ich erinnere mich, dass ich anfangs ziemlich skeptisch war, denn es besteht schließlich nur aus drei Zutaten. Aber als ich diese Kombination probiert habe, war ich sofort begeistert. Es fasziniert mich bis heute, wie etwas so Einfaches mit nur drei Zutaten so perfekt und cremig sein kann“, erzählt Valentina.

Wenn es um Süßes geht, greift sie besonders gerne zu italienischen Cantuccini, die für sie zugleich eine der schönsten Kindheitserinnerungen sind.
„Zu Weihnachten haben wir sie oft selbst gebacken. Das ganze Haus duftete dann nach gerösteten Mandeln. Weil sie lange haltbar sind, haben wir immer gleich größere Mengen gebacken und sie in einer Blechdose aufbewahrt. Sie sind unglaublich lecker und dabei so einfach zuzubereiten“, erzählt Valentina.
Damit auch Sie von diesem italienischen Klassiker aus einfachen Zutaten begeistert werden, finden Sie im Folgenden das passende Rezept!
Zutaten (für 2 Personen):
Zubereitung:
Anamaria verdankt ihr Lieblingsgericht aus der italienischen Küche ihrer Erasmus-Erfahrung und der Freundschaft mit Studentinnen aus Griechenland. Dass die Küche eine universelle Sprache spricht, zeigt sich genau in diesem Gericht, das von seinen „Autorinnen” nur die besten Bewertungen erhalten hat.
„Pesto war bei uns eigentlich immer im Einsatz, weshalb wir beschlossen haben, damit unzählige Kombinationen auszuprobieren. Eines Tages haben wir diese Pasta zubereitet und festgestellt, wie gut sie mit einem Glas Weißwein harmoniert. Damals haben wir noch Mozzarella verwendet, aber später habe ich gemerkt, dass Burrata einfach das gewisse Etwas ist. Seitdem ist dieses Gericht mein absoluter Favorit – und dabei so einfach zuzubereiten“, erzählt unsere Social-Media Managerin.

Damit nicht nur Anamaria von der Begeisterung für dieses Gericht profitiert, finden Sie im Folgenden ein Rezept, das Ihre ganze Küche mit köstlichen Aromen erfüllen wird.
Zutaten (für 2 Personen):
Nach Belieben:
Zubereitung:
Ihre Ursprünge lassen sich bis ins alte Rom zurückverfolgen. Damals wurden große Mengen Fischsauce sowie Gewürze wie Kreuzkümmel und Koriander verwendet, während Knoblauch und Basilikum nur eine geringe Rolle spielten. Erst durch Handelswege mit der arabischen Welt gelangten im 1. Jahrhundert v. Chr. Zitrusfrüchte und weitere Gewürze nach Italien, wobei Pfeffer besonders geschätzt wurde.
Als die Europäer im 15. Jahrhundert Amerika und die Karibik – die „Neue Welt“ – entdeckten, begann sich die italienische Küche stark zu verändern. Neue Zutaten wie Tomaten, Kartoffeln, Paprika, Mais und Kakao fanden ihren Weg in die Küche. Überraschenderweise dauerte es jedoch eine Weile, bis sich insbesondere die Tomate durchsetzte: Erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie ein fester Bestandteil der italienischen Küche. In dieser Zeit formte sich das Bild der italienischen Küche, wie wir sie heute weltweit kennen. Obwohl Italien aus 20 Regionen mit jeweils eigenen kulinarischen Traditionen besteht, gibt es eine gewisse Gemeinsamkeit, die wir heute als „italienisch“ empfinden.
Die echte italienische Küche setzt auf wenige, dafür hochwertige Zutaten. Frisch zubereitete Pasta, genau richtig gegart, verfeinert mit etwas hochwertigem Olivenöl, fein geriebenem Käse, frischem Basilikum und saisonalen Tomaten – Finito! Viele Gerichte spiegeln dabei die Region wider, aus der sie stammen, und greifen auf typische, lokale Zutaten zurück.
Pasta, Risotto und Polenta zählen zu den drei zentralen stärkehaltigen Bestandteilen der italienischen Küche. Pasta besteht in der Regel aus einer einfachen Kombination aus Mehl, Wasser und Olivenöl, bietet jedoch eine große Vielfalt an Formen und Einsatzmöglichkeiten – von langen, feinen Spaghetti bis hin zu Lasagneblättern oder Ravioli. Risotto ist ein cremiges Reisgericht, das traditionell mit Arborio- oder Carnaroli-Reis zubereitet wird. Die Zubereitung erfordert etwas Geduld, da die Flüssigkeit nach und nach hinzugefügt wird, statt alles auf einmal. Auch Polenta, gekochter Maisgrieß, hat einen festen Platz in der italienischen Küche und wird auf vielfältige Weise serviert.
Natives Olivenöl extra ist die höchste Qualitätsstufe unter den Olivenölen. Es wird ausschließlich durch mechanische Verfahren gewonnen, d. h. ohne den Einsatz von Lösungsmitteln oder Hitze, und trägt häufig auch die Bezeichnung „kaltgepresst“. Um als „nativ extra“ zu gelten, muss es strenge Kriterien erfüllen. So darf es keine sensorischen Fehler aufweisen, muss eine ausgeprägte Fruchtigkeit besitzen und einen sehr niedrigen Gehalt an freien Fettsäuren aufweisen – maximal 0,8 %.
Balsamico-Essig ist ein aromatischer Essig aus Trauben, der ähnlich wie Wein in Fässern reift. Er zeichnet sich durch eine ausgewogene Kombination aus säuerlichen und leicht süßen Noten aus und ist vielseitig in der Küche einsetzbar. Ob als Dressing für Salate, zu Fischgerichten, in Marinaden oder Schmorgerichten – selbst reduziert als Sirup für Desserts oder als Aperitif (bei entsprechender Qualität) findet er Verwendung.
Über italienische Küche zu sprechen, ohne diese Zutaten zu erwähnen, ist kaum möglich. Basilikum und Oregano sind aromatische Kräuter, die hervorragend mit Olivenöl harmonieren und sich ideal mit Tomaten kombinieren lassen. Zwiebeln verleihen vielen Gerichten Tiefe, während Tomaten sowohl frisch als auch verarbeitet eine zentrale Rolle spielen und aus der italienischen Küche kaum wegzudenken sind – etwa in Klassikern wie Pizza oder Tomatensauce.
Die große Vielfalt italienischer Käsesorten ist eng mit den Regionen des Landes verbunden, insbesondere mit Norditalien. Zu den bekanntesten weichen Käsesorten zählen Mozzarella und Gorgonzola, während harte, körnige Sorten wie Fontina oder Pecorino Romano ebenfalls sehr wichtig sind. Oft wird Parmigiano Reggiano mit „Parmesan” gleichgesetzt, doch dabei handelt es sich um ein streng geschütztes Produkt. Parmigiano Reggiano darf nur dann diese Bezeichnung tragen, wenn er aus bestimmten Regionen stammt und nach den Vorgaben der geschützten Ursprungsbezeichnung (g. U./PDO) hergestellt wurde.
Wie die italienische Küche ist auch der Wein stark von den 20 Regionen des Landes geprägt, die jeweils ihre eigenen charakteristischen Stilrichtungen hervorbringen. Weinreben sind nahezu überall in Italien zu finden. Oft gilt die Faustregel: Frische Weißweine stammen eher aus dem Norden, während kräftige Rotweine typischerweise aus dem Süden kommen. Die Vielfalt wird durch Prosecco ergänzt, einen beliebten, prickelnden Weißwein aus Nordostitalien.
Wenn Sie denken, dass die italienische Küche sich nur auf Saucen, Pasta, Fleisch und Käse beschränkt, werden Sie vielleicht überrascht sein. Die authentische italienische Küche weist viele Parallelen zur mediterranen Ernährung auf, die einen Schwerpunkt auf Vollkornprodukte, Gemüse und Fisch legt.

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