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Vitamine richtig einnehmen: Diese 5 Fehler sollten Sie kennen!

Richtig genutzt ein Plus – falsch angewendet ein Risiko!
Vitamine richtig einnehmen!

Manchmal benötigt der Körper neben einer ausgewogenen Ernährung zusätzliche Unterstützung in Form von Vitaminen. Diese wirken jedoch nur, wenn sie richtig angewendet werden.

Stellen Sie sich eine Zivilisation ohne Feuer vor – und gleichzeitig möchte niemand seine zerstörerische Kraft am eigenen Leib erfahren. Auch Dynamit wurde ursprünglich mit einer positiven Absicht entwickelt, um den Straßen- und Tunnelbau zu erleichtern. Doch anstelle kontrollierter Energie im Dienst des Fortschritts wurde es schnell zum Sinnbild für Waffen und Gewalt. Ähnlich verlief die Geschichte der Kernenergie. Die Botschaft ist klar: Selbst die wertvollsten Errungenschaften können, wenn sie falsch eingesetzt werden, mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Genau dieses Prinzip gilt auch für Nahrungsergänzungsmittel, die wir heute meist in Form von Vitaminen zu uns nehmen.

Zugegeben, eine falsche Einnahme oder mangelnde Informationen werden den Körper nicht zerstören – doch warum sollten wir nicht das volle Potenzial dieser Produkte nutzen, in die wir investieren? Genau deshalb haben wir uns entschieden, die häufigsten Fehler bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln aufzuzeigen.

Themenübersicht:

Warum reicht eine ausgewogene Ernährung manchmal nicht aus?

Vitamine und andere Mikronährstoffe sind für zahlreiche physiologische Prozesse im Körper entscheidend, darunter die Funktion des Immunsystems, die Energieproduktion, die Geweberegeneration, das hormonelle Gleichgewicht, die Herzfunktion, die Regulation des Nervensystems, die mentale Gesundheit, die Muskelkraft sowie die Gesundheit von Knochen und Haut...

Wir gehen davon aus, dass sich diese Bedürfnisse durch eine vollwertige und ausgewogene Ernährung decken lassen. Dennoch können ausgelaugte Böden, Umwelttoxine, Probleme mit der Darmgesundheit, eine eingeschränkte Nährstoffaufnahme, chronischer Stress, stark verarbeitete Lebensmittel sowie bestimmte Medikamente und gesundheitliche Zustände das Risiko einer unzureichenden Vitaminaufnahme und von Vitaminmangel erhöhen.

In solchen Fällen kann eine gezielte Vitaminsupplementierung dazu beitragen, das Risiko von Nährstoffdefiziten zu reduzieren. Umso wichtiger ist es, Supplements strategisch einzusetzen, sie an die individuellen Bedürfnisse anzupassen oder zumindest häufige Fehler zu vermeiden, die ihre Wirkung deutlich mindern können.

1. Ein Vitamin, fünf Quellen – mit null Effekt

Einer der häufigsten und zugleich am meisten unterschätzten Fehler ist die Aufnahme desselben Nährstoffs aus mehreren unterschiedlichen Produkten. Morgens ein Multivitaminpräparat, tagsüber ein Immunpräparat, am Nachmittag ein Energydrink und abends noch ein weiteres Supplement, zum Beispiel Vitamin D. Auch wenn jedes einzelne Produkt für sich genommen unbedenklich erscheint und einen klar definierten Anwendungsbereich hat, kann die Kombination schnell zu einer deutlich höheren Aufnahme führen, als vermutet.

Dies betrifft insbesondere Vitamine und Mineralstoffe mit klar definierten oberen Aufnahmemengen. Das Problem liegt nicht in einem einzelnen Produkt, sondern in der Summierung, die von Konsumentinnen und Konsumenten nur selten überprüft wird. Die meisten Menschen lesen die Etiketten einzelner Produkte, betrachten jedoch den gesamten Tagesverlauf kaum als Ganzes.

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2. „Mehr“ ist nicht gleich „besser“

Oft wird angenommen, dass höhere Dosen von Nahrungsergänzungsmitteln eine stärkere oder schnellere Wirkung erzielen. Der Körper funktioniert jedoch nicht nach dem Prinzip einer linearen Steigerung. Bei bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln oder Vitaminen kann der Unterschied zwischen einer sinnvollen und einer problematischen Dosis beispielsweise sehr gering sein.

Eine übermäßige Zufuhr führt nicht zwangsläufig sofort zu auffälligen Symptomen. Oft äußert sie sich subtil, beispielsweise durch Verdauungsbeschwerden, allgemeines Unwohlsein, ein Ungleichgewicht anderer Mineralstoffe oder das diffuse Gefühl, dass „etwas nicht stimmt“. Solche Anzeichen werden jedoch nur selten mit einer ungeeigneten Supplementierung in Verbindung gebracht.

  • Eine zu hohe Zufuhr von Vitamin D
    Eine zu hohe Zufuhr von Vitamin D ist problematisch, da Vitamin D fettlöslich ist und sich somit im Körper anreichern kann. Überschreitet die Konzentration das Maß dessen, was der Körper verwerten kann, kann es zu Störungen im Kalziumhaushalt kommen. Anstatt die Knochengesundheit zu unterstützen, kann es dann zu einer Belastung des Organismus kommen – ein Zusammenhang, der nicht sofort mit Vitamin D in Verbindung gebracht wird.
  • Zu hohe Zinkzufuhr
    Zink ist bekannt für seine Rolle im Immunsystem, doch oft wird übersehen, dass es im Körper nicht isoliert wirkt. Zink und Kupfer konkurrieren bei der Aufnahme. Wird Zink über einen längeren Zeitraum in hohen Dosen eingenommen, kann dies die Kupferaufnahme hemmen. Eine regelmäßige, hoch dosierte Zinkeinnahme kann langfristig zu einem Ungleichgewicht führen, dessen Symptome kaum jemand mit einem Nahrungsergänzungsmittel in Verbindung bringt.
  • Eine übermäßige Zufuhr von B-Vitaminen, insbesondere B6 und B3 (Niacin)
    Eine übermäßige Zufuhr kann mit Beschwerden wie neurologischen Störungen (Kribbeln, Taubheitsgefühle, periphere Neuropathie), Hautrötungen und Hitzegefühl, Verdauungsproblemen sowie allgemeinem Unwohlsein einhergehen. Bei sehr hohen und langfristigen Dosierungen kann es sogar zu einer Leberbelastung kommen.

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3. Die schnelle Lösung gegen Müdigkeit

Fühlen Sie sich müde und denken sofort, dass Ihnen Eisen fehlt? Damit sind Sie nicht allein. Doch genau diese automatisierte Schlussfolgerung birgt eine Falle, die nicht zu unterschätzen ist. Müdigkeit kann viele Ursachen haben und Eisen ist keineswegs die universelle Antwort.

Die Einnahme von Eisen ohne tatsächlichen Bedarf ist nicht harmlos, insbesondere bei langfristiger Anwendung oder in ungeeigneten Kombinationen. Zudem kann die Eisenaufnahme deutlich reduziert werden, wenn Eisen gemeinsam mit bestimmten Mineralstoffen oder Lebensmitteln eingenommen wird. Das verstärkt oft den Eindruck, dass es „nicht wirkt“, woraufhin die Dosis erhöht wird – ein Weg in einen regelrechten Teufelskreis.

4. Timing & Kombinationen, die die Wirkung sabotieren

Konzentrieren Sie sich mehr darauf, was Sie einnehmen, als wann? Dann begehen Sie möglicherweise einen weiteren häufigen Fehler. Manche Nahrungsergänzungsmittel werden besser mit einer Mahlzeit aufgenommen, andere mit zeitlichem Abstand zu bestimmten Nährstoffen und wieder andere wirken am besten zu einer bestimmten Tageszeit.

In der Praxis bedeutet das: Sie können noch so diszipliniert sein und Nahrungsergänzungsmittel täglich zur gleichen Zeit einnehmen, dennoch ziehen Sie unter Umständen nicht den vollen Nutzen daraus. Deshalb lohnt es sich, auf folgende Punkte zu achten:

  • Vitamin D ohne fetthaltige Mahlzeit: Vitamin D ist fettlöslich und wird ohne eine Mahlzeit, die zumindest etwas Fett enthält, deutlich schlechter aufgenommen. Das heißt in der Praxis: Sie können es regelmäßig einnehmen, ohne die gewünschte Wirkung zu erzielen.
  • Eisen zusammen mit Kalzium, Milchprodukten oder bestimmten Mineralstoffen: Kalzium und einige Mineralstoffe können die Eisenaufnahme erheblich verringern. Wird Eisen gemeinsam mit Milchprodukten oder anderen Mineralstoffen eingenommen, kann der Körper es deutlich weniger gut nutzen.
  • Zink auf nüchternen Magen: Die Einnahme von Zink auf nüchternen Magen verursacht bei vielen Menschen Übelkeit oder Magenbeschwerden. Wird Zink hingegen zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen, ist es in der Regel besser verträglich, was eine regelmäßige und langfristige Anwendung erleichtert.

5. Das Ignorieren möglicher Wechselwirkungen mit Medikamenten

Nahrungsergänzungsmittel werden oft als etwas völlig Getrenntes von Medikamenten wahrgenommen. Der Körper unterscheidet jedoch nicht so klar. Bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und pflanzliche Extrakte können die Aufnahme von Medikamenten beeinflussen oder deren Verstoffwechselung verändern.

Johanniskraut und Vitamin K können die Wirksamkeit bestimmter Therapien beeinträchtigen. Magnesium bzw. Kalzium können die Aufnahme einiger Antibiotika verringern, während hohe Dosen von Biotin die Aussagekraft bestimmter Laborwerte verfälschen können.

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Konsultieren Sie stets einen Arzt oder eine medizinische Fachperson, bevor Sie ein neues Nahrungsergänzungsmittel in Ihre Routine aufnehmen, insbesondere, wenn Sie bereits Medikamente einnehmen oder unter gesundheitlichen Beschwerden leiden. Seien Sie sich möglicher Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen bewusst und hören Sie auf Ihren Körper. Wenn etwas nicht stimmt, setzen Sie das Produkt ab und holen Sie sich fachlichen Rat.

Und außerdem... Wunder erwarten, ohne Gewohnheiten zu ändern?

Einer der subtileren, aber weit verbreiteten Fehler ist die Erwartung, dass ein Nahrungsergänzungsmittel chronischen Schlafmangel, eine unausgewogene Ernährung oder anhaltenden Stress ausgleichen kann.

Nahrungsergänzungsmittel können unterstützend wirken, sie sind jedoch kein Zauberstab, der alle Symptome beseitigt oder nachhaltige Veränderungen allein herbeiführt. Werden sie als Ersatz statt als Ergänzung eingesetzt, ist Enttäuschung nahezu vorprogrammiert – oft gefolgt vom Kauf eines weiteren Produkts, dann noch eines... und schon befindet man sich in einem Teufelskreis.

Achten Sie daher besonders bei sogenannten „Immun“-Formeln, Kollagen, Probiotika, verschiedenen Vitaminen oder Detox-Präparaten auf einen bewussten Umgang und integrieren Sie diese sinnvoll und abgestimmt in Ihre persönliche Routine.

Wie erkennt man, dass dem Körper möglicherweise Vitamine oder Mineralstoffe fehlen?

Gerade in den kälteren Monaten, in denen das Immunsystem besonders gefordert ist, ist eine ausgewogene Ernährung und die Zufuhr essenzieller Nährstoffe besonders wichtig. Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin D, Eisen, Vitamin B12, Folat (B9) und Zink sind entscheidend für Energie, Widerstandsfähigkeit und das allgemeine Gefühl von Vitalität. Manche Menschen benötigen zudem Nahrungsergänzungsmittel, um den Schlaf zu unterstützen oder persönliche Ziele besser zu erreichen.

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Dennoch wird empfohlen, vor der Einnahme neuer Nahrungsergänzungsmittel Rücksprache mit einer medizinischen Fachperson zu halten. Supplements können mit Medikamenten interagieren oder bei zu hoher Dosierung problematisch sein.

Warum kann es zu einem Mangel an Vitaminen & Mineralstoffen kommen?

Selbst bei sorgfältiger Planung und Umsetzung einer ausgewogenen Ernährung besteht dennoch die Möglichkeit eines erhöhten Risikos für Nährstoffdefizite. Die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein:

  • Beispiele sind Umweltfaktoren und mangelnde Sonneneinstrahlung
    In den Herbst- und Wintermonaten sinkt der Vitamin-D-Spiegel häufig, da die Sonnenexposition geringer ist. Dabei handelt es sich um einen der häufigsten saisonalen Mängel.
  • Menstruationszyklus
    Personen mit stärkeren Menstruationsblutungen sind häufiger von einem Eisenmangel betroffen, der sich durch Müdigkeit und Schwäche äußern kann.
  • Ernährungsweise
    Der Verzicht auf bestimmte Lebensmittelgruppen kann zu einem Mangel einzelner Vitamine führen. So weisen Menschen, die sich vegan oder strikt pflanzlich ernähren, häufiger eine niedrige Zufuhr von Vitamin B12 auf.
  • Alter
    Mit zunehmendem Alter nimmt die Fähigkeit des Körpers ab, Vitamine und Mineralstoffe effizient aufzunehmen. Dadurch haben ältere Menschen ein erhöhtes Risiko für Nährstoffdefizite.

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Die häufigsten Anzeichen eines Mangels an einzelnen Nährstoffen

Vitamin D

Ein Mangel an Vitamin D – oft auch als „Sonnenvitamin“ bezeichnet – ist in den Wintermonaten keine Seltenheit. Die Symptome werden dabei leicht mit dem sogenannten „Winterblues“ verwechselt.

Mögliche Symptome:

  • häufigere Infekte
  • niedriges Energieniveau
  • gedrückte Stimmung
  • Muskelschwäche

Eisen

Da Eisen eine zentrale Rolle beim Sauerstofftransport im Körper spielt, kann ein Mangel zu einer verminderten körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit führen – in ausgeprägten Fällen auch zu einer Anämie.

Mögliche Symptome:

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • verminderte Konzentrationsfähigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Kältegefühl in Händen und Füßen

Vitamin B12 und B9 (Folat)

Diese Vitamine sind wichtig für die Bildung roter Blutkörperchen und die normale Funktion des Nervensystems. Von einem Mangel sind am häufigsten ältere Menschen sowie Personen betroffen, die keine Lebensmittel tierischen Ursprungs konsumieren.

Mögliche Symptome:

  • chronische Müdigkeit
  • Muskelschwäche
  • Kurzatmigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Kribbeln in Händen oder Füßen

Zink

Zink ist an der Funktion des Immunsystems beteiligt, unterstützt die Wundheilung und ist wichtig für den normalen Geschmacks- und Geruchssinn. Kein Wunder also, dass ein Zinkmangel besonders häufig in den Wintermonaten auffällt.

Mögliche Symptome:

  • geschwächtes Immunsystem
  • häufige Erkältungen
  • verminderter Geschmacks- und Geruchssinn
  • Energiemangel

Vitamine und Mineralstoffe genießen seit Langem einen beinahe kultartigen Status, wenn es um ein ausgewogenes und gesundes Leben geht. Viele Menschen glauben, dass sie vor Erkältungen und Grippe schützen, dabei helfen, den Alltag stressfrei zu bewältigen, den Schlaf verbessern und Defizite einer unausgewogenen Ernährung ausgleichen können.

So soll Zink Erkältungen verkürzen, Vitamin D für starke Knochen und ein besseres Immunsystem sorgen, Vitamine der B-Gruppe die Stressresistenz erhöhen und es gibt sogar Präparate, die zu mehr Energie verhelfen oder den Weg zum Wunschgewicht erleichtern sollen.

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Wo also endet die Wissenschaft und wo beginnt das Marketing? Berücksichtigt man die Hinweise am Anfang des Textes, ist die Antwort eigentlich recht einfach.

Wichtig ist, sich daran zu erinnern, dass eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung nach wie vor der beste Weg ist, um den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Vitamine und andere Nahrungsergänzungsmittel sind letztlich Ergänzungen zu einer gesunden Ernährung und Lebensweise. Sie können dabei helfen, schneller die gewünschten Ergebnisse zu erzielen – vorausgesetzt, sie werden richtig und bewusst eingesetzt.

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